Stimmen zum Zukunftstag ALTENPFLEGE 2017

 

Vom 25. bis 27. April 2017 wird das Messegelände in Nürnberg zum zentralen Treffpunkt der Altenpflege. Über Funktionen und Hierarchien hinweg versammeln sich hier Pflegekräfte und Pflegemanager zum Zukunftstag ALTENPFLEGE, dem Kongress zur Leitmesse ALTENPFLEGE. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie treibende Kräfte an entscheidenden Schnittstellen zur Altenpflege wollen ihren Beitrag leisten in einem Dialog, der die großen Fragen adressiert, mit denen die Pflege sich konfrontiert sieht. Gemeinsam wollen wir tragfähige Lösungen für diese Herausforderungen erarbeiten.

Ihr enormer Zuspruch zur Zukunftstag-Premiere in Hannover 2016 hat uns bestärkt, gemeinsam mit unseren starken Kooperationspartnern erneut für Sie die aktuell erfolgskritischen Themen vorauszudenken. Auch strittige Aspekte kommen dabei auf den Tisch, wie etwa die Herausforderungen, vor denen sich stationäre Altenpflege durch einige Neuerungen des Pflegestärkungsgesetzes III sieht.

Verpassen Sie nicht die Kongresseröffnung am 25. April, in der Ihnen pflegepolitische Sprecher verschiedener Parteien im Wahljahr Rede und Antwort stehen, welche Weichenstellungen die Altenhilfe von den Parteien erwarten kann.

Sie wissen ja, dass die Wagemutigen von heute die Normalität von morgen vorbereiten. Darum seien Sie ein bisschen wagemutig, kommen Sie nach Nürnberg, in die Mitte der versammelten Altenhilfe-Experten. Diskutieren Sie mit, gestalten Sie mit! Für Ihre eigene berufliche Zukunft, und für die Zukunft einer qualitätsgesicherten und menschlichen Altenhilfe in Deutschland!

vonBadelebenMit Herzlichen Grüßen

unterschrift

 

 

Ihre Miriam v. Bardeleben
Verlagsleitung Altenhilfe, Vincentz Network

 

Vier Frage, vier Antworten mit Dr. Peter Neher, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW)!

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1. Was macht den Zukunftstag ALTENFPLEGE aus Ihrer Sicht so wertvoll?

Aus meiner Sicht ist der Zukunftstag ALTENPFLEGE eine sehr gute Gelegenheit, um mit den unterschiedlichen Akteuren aus dem Bereich der Altenhilfe in einen breiten Austausch zu treten. Aktuelle Fragen und Lösungsansätze können hier aus unter-schiedlichen Perspektiven diskutiert werde. Das kann Orientierung, Verständnis und neue Perspektiven eröffnen. Letztendlich gibt es die besten Lösungen nicht im Alleingang.

2. Was sind Ihre ganz persönlichen Highlights auf dem Zukunftstag 2017?

Da möchte ich keinen Bereich herausgreifen, da ich alle Themenfelder im Interesse der Betroffenen in der Zukunft für gleichermaßen bedeutsam erachte.

3. Die Arbeitsverdichtung und der Personalmangel sind zentrale Herausforderungen in der Altenpflege. Wie kann die Frage nach der künftigen Personalausstattung sinnvoll und nachhaltig beantwortet werden?

Wir kommen in dieser Frage nur dann zu langfristigen Lösungen, wenn Pflegeberufe attraktiver werden und damit Menschen, die pflegen auch Wertschätzung erfahren. Dazu gehört eine bereichsübergreifende und kostenlose Ausbildung genauso wie gute Möglichkeiten, Beruf und Familie zu vereinbaren. Und ganz konkret brauchen wir bessere Personalschlüssel sowie eine angemessene Vergütung für alle Pflegemitarbeiter/-innen.

4. Welche weiteren zentralen Herausforderungen sehen Sie für die Branche in den kommenden Jahren?

Wir befinden uns in einem gesellschaftlichen Prozess, der wesentliche Fragen im Zusammenleben der Menschen und vor allem der Gerech-tigkeit zwischen den Generationen neu beantworten muss. Welchen Platz nehmen ältere Menschen in unserer Gesellschaft ein? Wie können und wollen wir ältere hilfs- und pflegebedürftige Menschen unterstützen? Diese Fragen betreffen nicht nur die Pflegebranche sondern sollten gesamtgesellschaftlich über Ressorts und Branchen hinweg gedacht, entwickelt und beantwortet werden. Die Pflege selbst wird sich in den kommenden Jahren vor allem damit auseinandersetzen müssen, wie der mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff vollzogene Paradigmenwechsel konsequent und auf allen Ebenen umgesetzt werden kann. Eine weitere Heraus-forderung in diesem Zusammenhang wird es sein, künftig noch besser auf die un-terschiedlichen Bedürfnisse und Bedarfe älterer hilfs- und pflegebedürftiger Men-schen einzugehen, etwa durch neue Wohnformen oder die Gestaltung von Sozial-räumen im Quartier. Und nicht zuletzt werden die Themen Personalgewinnung sowie Ausbildung und Qualifizierung von Personal weiterhin von zentraler Bedeu-tung sein.

 

Drei Fragen, Drei Antworten mit Steve Schrader, Chefredakteur der Altenheim und CAREkonkret im Vincentz Network!

15.9.2014, aktuelles Foto von Steve Schrader

 

1. Was erwartet die Besucher beim Zukunftstag ALTENPFLEGE 2017 in Nürnberg?

Ein umfassendes Programm, das auf die zentralen Fragen zur Zukunft der stationären und ambulanten Altenhilfe die passenden Antworten liefert. Das Reformtempo in der Pflege ist derzeit ja atemberaubend, die Unsicherheit in der Branche dementsprechend groß. Der Zukunftstag stellt sich dieser Herausforderung. Wie wirken sich die Pflegestärkungsgesetze in der Praxis aus? Welche Rolle spielt zukünftig die Kommune bei der Gestaltung der Pflegeinfrastruktur? Wie lässt sich die medizinische und palliative Versorgung Pflegebedürftiger verbessern? Wie geht es weiter mit der generalistischen Ausbildung? Das sind nur einige der zentralen Fragen, denen der Zukunftstag in vielen Vorträgen, Diskussionsforen und Workshops nachgeht und Lösungsansätze aufzeigt. Denn darum geht es in erster Linie: Um Lösungen für die zentralen Herausforderungen der Zukunft. Und natürlich um den Austausch. Als wichtigster Treffpunkt für alle in der Altenhilfe beteiligten Akteure ist der Zukunftstag eine ideale Plattform für die Vernetzung. Die Besucher gestalten die Zukunft der Altenhilfe hier aktiv mit!

2. Welche Partner sind beim Zukunftstag Altenpflege 2017 dabei?

Wie schon im vergangenen Jahr in Hannover wissen wir die zentralen Verbände und Akteure der Altenhilfe als Partner an unserer Seite. Im Schulterschluss mit dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW), dem Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK), dem Deutschen Berufsverband für Altenpflege (DBVA) und dem Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) geben wir der Altenpflege eine starke und vor allem hörbare Stimme. Besonders freut mich, dass wir mit der Universität Bremen auch einen Vertreter aus den Reihen der Pflegewissenschaft als Partner gewinnen konnten. Davon versprechen wir uns viele weitere Impulse.

3. Was sind Ihre ganz persönlichen Highlights auf dem Zukunftstag 2017?

Nach der Reform ist vor der Reform, heißt es ja so schön. Und im September 2017 findet die nächste Bundestagswahl statt. Auf dem Zukunftstag wollen wir daher auch den politischen Entscheidungsträgern auf den Zahn fühlen. Trotz drei großer Pflegereformen in nur einer Legislaturperiode gibt es ja weiterhin viel zu tun. Grundlegende Probleme wie etwa die Finanzierung oder Personalausstattung sind noch nicht gelöst. Wir wollen alle gemeinsam dafür sorgen, dass der Politik hier nicht die Puste ausgeht – und auf diese spannenden Diskussionen freue ich mich besonders. Aber das ist natürlich nur ein Highlight von vielen. Generell gilt: So eine konstruktive Stimmung, die Herausforderungen gemeinsam und lösungsorientiert anzupacken, erlebt man selten. Das war schon etwas ganz besonderes in diesem Jahr in Hannover. Und wird es 2017 auch wieder in Nürnberg.

 

Prof. Dr. Stefan Görres, Abteilungsleitung Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung, Universität Bremen

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“Der Zukunftstag Altenpflege 2017 zeigt, dass die Themen Alter und Pflege Zukunft haben. Auf diese Zukunft muss die Gegenwart vorbereiten. Der Zukunftstag Altenpflege ist dazu genau das richtige Format. Er präsentiert und repräsentiert die Gegenwart und bereitet zugleich auf die Zukunft vor”

 

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