Die Stimmen zum Zukunftstag ALTENPFLEGE 2017

Drei Fragen, drei Antworten mit Ingrid Hendlmeier, Fakultät Sozialwesen, Hochschule Mannheim:

Hendlmeier

Welche Erwartungen hatten Sie an den Zukunftstag?

„Ich hatte die Erwartung, dass ich auf dem Zukunftstag Vertreter der Altenpflege treffe, sodass wir, weil wir bisher unsere Ergebnisse nur Krankenhausvertretern vorstellen konnten, jetzt auch eine Verknüpfung hin in die Altenpflege bzw. in die ambulante und stationäre Pflege hinbekommen.“

Was waren Ihre Highlights vom Zukunftstag?

„Zu meinen Highlights zählte das Interesse der Besucher und dass die Ergebnisse meines Projektes keinen vehementen Widerspruch hervorgerufen haben, sondern Verständnis vorhanden war für Optimierungspunkte. Ich habe das Gefühl, dass die Ergebnisse, die wir haben, auch in der Praxis bereits wahrgenommen werden.“

Was nehmen Sie vom Zukunftstag mit?

„Dass wir unsere Ergebnisse noch mehr veröffentlichen müssen und noch anschaulicher darstellen, damit es auch eine Veränderung durch mehr Anschaulichkeit und Verständnis in der Versorgung für Menschen mit Demenz erreicht wird.“

Drei Fragen, drei Antwoten mit Elisabeth Beikirch, Referentin auf dem Zukunftstag und fachliche Leitung des Projektbüros Ein-STEP, Berlin

Was sind Ihre thematischen Highlights in diesem Jahr?

Der eine Schwerpunkt, weshalb ich heute hier auf der Messe bin, ist, dass ich die Ergebnisse des Praxistests in der Tages- und Kurzzeitpflege vorstelle und wie man in diesen beiden Versorgungsformen auch das Strukturmodell umsetzen kann. Und es sind hier auch KollegInnen vom Projektbüro mit mir auf dem Kongress, die parallel unser Buch „Dokumentieren mit dem Strukturmodell“ vorstellen, was wir jetzt hier grade veröffentlich haben, welches der Vincentz-Verlag herausgegeben hat und worüber auf den Connect-Flächen berichtet wird.

Sie waren ja schon im letzten Jahr Referentin auf dem ZT. Was erwarten Sie ausgehend von den Erfahrungen aus dem letzten Jahr vom ZT 2017?

Wenn ich über die Messehallen gehe, möchte ich bei den Herstellern von Dokumentationssystemen eine deutliche Entwicklung der Darstellung des Strukturmodells sehen. Wir haben in letzter Zeit viel mit denjenigen zusammen geredet und uns darüber auseinandergesetzt, wie man diese Form der Dokumentation papier- oder EDV-gestützt umsetzen kann. Und ich erwarte einen deutlichen Entwicklungssprung in der Darstellung der Dokumentationssysteme im Vergleich zur letzten Messe.

Welchen Stellenwert hat der Zukunftstag ALTENPFLEGE für die Pflegebranche in Ihren Augen ein?

Meiner Meinung nach ist der Zukunftstag ein Ort, wo man sehr komprimiert nicht nur inhaltliche Informationen für den Alltag erhält, sondern auch neue sachbezogene Innovationen und Spirit für den beruflichen Alltag bekommen kann. Das ist für mich immer die Kombination – Inhalte und Sachinformationen.

Drei Fragen, drei Antworten mit Bernd Tews, Referent auf dem Zukunftstag und  Geschäftsführer des bpa

Tews

Herr Tews, Was sind Ihre thematischen Highlights in diesem Jahr? 

Die Behandlung der gesamten Themen, die sich aus den rechtlichen Neuerungen ergeben, sind, glaube ich, für die meisten Teilnehmer das Highlight. Ich finde es persönlich sehr gut, dass hier so viele Angebote mit praktischem Nutzen zur Umsetzung der rechtlichen bzw. gesetzlichen Herausforderungen angeboten werden.

Sie waren ja schon im letzten Jahr Referent auf dem Zukunftstag. Was erwarten Sie ausgehend von den Erfahrungen aus dem letzten Jahr vom ZT 2017?

Meine Erwartung war, dass sich die Jungfräulichkeit im letzten Jahr zu größerer Professionalität in diesem Jahr entwickelt. Grundsätzlich ist es so, dass da selbstverständlich an einigen Stellen, sowohl was die Auftaktveranstaltung anging, als auch was die Fülle der Seminare und Veranstaltungen anging, der Zukunftstag 2017 einiges anders und damit auch weiterentwickelt und besser gemacht hat.

Welchen Stellenwert hat der Zukunftstag ALTENPFLEGE für die Pflegebranche in Ihren Augen?

Für die gesamte Pflegebranche hat der Zukunftstag ALTENPFLEGE einen Stellenwert, der deutlich ausbaubar ist: Für die Altenpflegebranche ist es DER Tag, DER Zukunftstag, es ist DIE Veranstaltung, DIE Messe und DER Kongress in jedem Jahr. Der Fokus liegt auf der Altenpflege. Darauf sollten sich auch der Kongress und die Messe stärker konzentrieren. Die Öffnung in die darüber hinaus gehenden Randthemen ist zum Teil sinnvoll, aber der Fokus muss deutlich bei der Altenpflege bleiben.

Hier finden Sie einige Teilnehmerstimmen zum Kongress:

„Mein Fokus beim Zukunftstag liegt darauf, neue Produkte kennenzulernen. Ich informiere mich zu Spezialisierung in der Ausbildung und Möglichkeiten für Schüler.“

Stefanie
Stefanie Vogelgesang

Media Vita & Gesicht der Altenpflege 2017

 

 

 

„Ich komme von der Basis und erhoffe mir vom Zukunftstag viele frische Eindrücke. Vor allem der Expertentreff interessiert mich, um neuen Input für unsere Arbeit zu erhalten.“

Daniel

Daniel Leonhardt

AWO Soziale Dienste Götzschtal gemeinnützige GmbH / Stellv. Bereichsleiter

 

 

 

Ich arbeite in der Betreuung. Mein Highlight auf dem Zukunftstag ALTENPFLEGE 2017 ist der Vortrag ‚Vernetzung Soziale Betreuung und Pflege‘ und ich bin gespannt, was mich erwartet. Im Vergleich zum letzten Jahr sind die Erwartungen hoch, auch in diese Jahr etwas Neues zu erfahren, was auch auf in der Praxis im Umgang mit Pflegebedürftigen umsetzbar ist.“

Andrea
Andrea Kircher

ASB-Pflegeheim Bad Dürrenberg / Pflegekraft

 

 

 

„Meine Eindrücke sind sehr umfangreich und ich erwarte auf dem Zukunftstag neueste Informationen. Vor allem die Vorträge zu betrieblichen Themen interessieren mich.“

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Armin Walter

AWO / Pflegedienstleister

 

 

 

 

 

 

„Wir freuen uns auf den Vortrag über den ‚Expertenstandard Mobilität‘. Der wird bestimmt spannend und gut. Das ist, weswegen wir zum Zukunftstag gekommen sind. Aber auch die Messe ist interessant und nett. So viel Neues [im Vergleich zu Hannover] gibt es ja nicht, aber manchmal ändert sich was in verschiedenen Bereichen – Formen, neues Essbesteck, Lagerungsmittel sind immer ganz interessant wie Betten. Das ist ganz gut zu wissen.“

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Daniela Schuchardt

DSG Deutscher Seniorenstift – Pflegewohnstift am Nordring / Pflegedienstleitung

 

 

 

 

„Ich bin auf dem Zukunftstag ALTENPFLEGE, um alles zum Personalthema aufzusaugen. Ich habe mir gerade die Eröffnung angehört. Mein Fokus liegt weniger auf Fachthemen, und vor allem auf dem Personal und seine Entwicklung.“

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Kathrin Meyer

Senior Consultant Medical / Randstad Deutschland GmbH & Co KG

 

 

 

 

Hier finden Sie das Auftaktvideo zur Messe:

 

Interview mit CareSlam Erfinderin Yvonne Falckner

Zum sechsten Mal findet die erfolgreiche Reihe von Veranstaltungen mit Angehörigen von Pflege- und diesen verwandten Berufen statt. Die Veranstaltungsreihe, die politische Äußerung mit künstlerischer Darbietung verbindet möchte auf die katastrophale Situation der Pflege in Deutschland aufmerksam machen. Veranstaltungsort ist das Kulturhaus Alte Feuerwache in Berlin Friedrichshain. Dieses war nahezu ausverkauft. Das Konzept ist an das des Poetry Slams angelegt. Alle Auftretenden haben rund zehn Minuten Zeit für ihren Slam. Jedoch gibt es keinen Wettbewerb, das gemeinsame wird betont, es findet kein Wettkampf statt. Der Abend beginnt mit Yvonne Falckners Auftritt als dementer Vampir und der damit ergebenen Überleitung zu Florian Eichhorn, Autor des gleichnamigen Buches. Mit seinem Slam "Nur mal kurz - ein kurzer Einblick in den Pflege-Alltag" gibt er einen humorvollen Einblick in Nöte des Pflegepersonals. Ihm folgt Stefan Schulz, der mit seinem Slam "Drinnen ist draußen" das schwierige Thema Forensik und den Umgang mit strafunmündigen Tätern im Alltag kraftvoll und emotional darstellt. Annett Metzenthins Slam "Make Pflege not war" wirft einen Blick auf die Pflege durch Angehörige und ist ein Aufruf zum Miteinander, anstatt des Gegeneinanders mit professioneller Pflege. Die erste Halbzeit des CareSlams endet mit der Sängerin Elisabeth Schwarz und ihren Lied "Kind. Mutter. Mensch.", welches das Leben eines alten Menschens im Heim gefühlvoll thematisiert. Auftakt der zweiten Hälfte ist Jörg Richert von KARUNA mit zwei ehemaligen Straßenkindern. Jörg Richert tritt in seinem Slam ""Suchen tut mich keiner..." Straßenkinder in Deutschland" für ein Umdenken im Umgang mit den Betroffenen ein und vor allem dafür, dass diese vermehrt einbezogen werden. Michi und Chris tragen zudem Gedichte von ehemaligen Straßenkindern vor. Der nächste Slam berührt das Tabuthema Tod und den Umgang mit Kindern, die tot geboren sind oder in kürzester Zeit sterben werden.

 

 

 

 

 

(Foto: Thorstes Strasas)

 „Der Pflegeberuf ist einer der interessantesten der Welt – wir müssen viel mehr darüber reden“

Yvonne Falckner ist examinierte Krankenschwester und Gründerin des CareSlams, was so viel wie „Sorgeschlacht“ bedeutet und Elemente vom Poetry Slam und Science Slam mit politischen Inhalten verbindet.  Der Care Slam soll der Pflege eine laute Stimme geben und in der Mitte der Gesellschaft ein Bewusstsein für die Probleme der Pflege schaffen. Bevor bei der Eröffnung des Zukunftstags und der Leitmesse ALTENPFLEGE auf der großen Bühne slamt, haben wir mit ihr gesprochen.

Frau Falckner, wie kamen Sie dazu, den Care-Slam zu initiieren?

Ich habe schon vor 10 Jahren im Rahmen der Berufsvorbereitung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen viel Theater mit den angehenden Auszubildenden gespielt. Um Unsicherheit abzubauen und die Teilnehmenden optimal vorzubereiten, haben wir Pflegesituationen simuliert und Szenen, wie beispielsweise am Pflegebett, nachgespielt.

Als Pflegekraft war mir schon immer klar, dass unser Beruf einer der interessantesten der Welt ist: Wir erleben jeden Tag viel und haben daher unendlich viel zu erzählen. So reifte in mir nach und nach die Idee, aktiver über Pflege zu sprechen. Ich habe mich lange damit beschäftigt und wusste anfangs lange nicht, wie wir unsere Sprachlosigkeit durchbrechen sollen. Doch dann dachte ich: Warum nicht so etwas wie den Poetry Slam auch in der Pflege etablieren?

Und dann haben Sie den CareSlam erfunden. Welche Theatermethoden stecken dahinter?

Es stecken eigentlich drei verschiedene Methoden dahinter: Die Artikulation von  Empfindungen als auch eine wissenschaftliche Herangehensweise, die dem Scieneslam ähnelt und durch Powerpoint Präsentationen oder ähnliches erfolgen kann. Die dritte Methode, die hinter dem CareSlam steht, ist das Theater der Unterdrückten von Augusto Boal, das Kunst und Selbsterfahrung mit politischem Probehandeln kombiniert. Hinzu kommt noch die Bildsprache vom Fotografen Thorsten Strasas, die es uns ermöglicht, uns und die Pflege noch einmal neu zu entdecken.

Was sind für Sie die wichtigsten Altenpflege-Themen, die Sie in Ihren Slams verarbeiten?

In den Slams über Altenpflege dominiert der Blick auf jene, die von uns gepflegt werden: Die älteren Menschen. Wie gehen wir mit den Menschen um und wie können wir eine bessere Pflege möglich machen? Auch Fragen der Selbstbestimmung der Menschen, die wir pflegen, sind wichtig. Da geht es unter anderem um die Verabreichung von Medikamenten und der Umgang mit Demenz. Zu unseren Slamern gehören jedoch auch Kinder- und Krankenpfleger, die teilweise ganz andere Themen beschäftigen wie Narkose oder psychische Erkrankungen. Insgesamt zeigen unsere Slamer mit den verschiedenen Themen in ihren Performances die Vielfalt des Pflegeberufs auf. Wir aus der Pflege sind eben immer dabei: Ob im Gefängnis, zu Hause am Pflegebett oder auf dem Kreuzfahrtschiff.

Worauf dürfen wir uns bei Ihren Slam bei der Eröffnung des Zukunftstags ALTENPFLEGE freuen?

Ich werde unter anderem über die Haltung zur Pflege als Beruf sprechen. Es geht nicht nur um Meinungen, sondern darum, wie wir uns von innen heraus zur Pflege positionieren. Alles Weitere bleibt noch bis zur Eröffnung des Zukunftstags geheim.

 

Vier Fragen, vier Antworten mit Dr. Peter Neher, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW)!

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1. Was macht den Zukunftstag ALTENFPLEGE aus Ihrer Sicht so wertvoll?

Aus meiner Sicht ist der Zukunftstag ALTENPFLEGE eine sehr gute Gelegenheit, um mit den unterschiedlichen Akteuren aus dem Bereich der Altenhilfe in einen breiten Austausch zu treten. Aktuelle Fragen und Lösungsansätze können hier aus unter-schiedlichen Perspektiven diskutiert werde. Das kann Orientierung, Verständnis und neue Perspektiven eröffnen. Letztendlich gibt es die besten Lösungen nicht im Alleingang.

2. Was sind Ihre ganz persönlichen Highlights auf dem Zukunftstag 2017?

Da möchte ich keinen Bereich herausgreifen, da ich alle Themenfelder im Interesse der Betroffenen in der Zukunft für gleichermaßen bedeutsam erachte.

3. Die Arbeitsverdichtung und der Personalmangel sind zentrale Herausforderungen in der Altenpflege. Wie kann die Frage nach der künftigen Personalausstattung sinnvoll und nachhaltig beantwortet werden?

Wir kommen in dieser Frage nur dann zu langfristigen Lösungen, wenn Pflegeberufe attraktiver werden und damit Menschen, die pflegen auch Wertschätzung erfahren. Dazu gehört eine bereichsübergreifende und kostenlose Ausbildung genauso wie gute Möglichkeiten, Beruf und Familie zu vereinbaren. Und ganz konkret brauchen wir bessere Personalschlüssel sowie eine angemessene Vergütung für alle Pflegemitarbeiter/-innen.

4. Welche weiteren zentralen Herausforderungen sehen Sie für die Branche in den kommenden Jahren?

Wir befinden uns in einem gesellschaftlichen Prozess, der wesentliche Fragen im Zusammenleben der Menschen und vor allem der Gerech-tigkeit zwischen den Generationen neu beantworten muss. Welchen Platz nehmen ältere Menschen in unserer Gesellschaft ein? Wie können und wollen wir ältere hilfs- und pflegebedürftige Menschen unterstützen? Diese Fragen betreffen nicht nur die Pflegebranche sondern sollten gesamtgesellschaftlich über Ressorts und Branchen hinweg gedacht, entwickelt und beantwortet werden. Die Pflege selbst wird sich in den kommenden Jahren vor allem damit auseinandersetzen müssen, wie der mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff vollzogene Paradigmenwechsel konsequent und auf allen Ebenen umgesetzt werden kann. Eine weitere Heraus-forderung in diesem Zusammenhang wird es sein, künftig noch besser auf die un-terschiedlichen Bedürfnisse und Bedarfe älterer hilfs- und pflegebedürftiger Men-schen einzugehen, etwa durch neue Wohnformen oder die Gestaltung von Sozial-räumen im Quartier. Und nicht zuletzt werden die Themen Personalgewinnung sowie Ausbildung und Qualifizierung von Personal weiterhin von zentraler Bedeutung sein.

 

Drei Fragen, Drei Antworten mit Steve Schrader, Chefredakteur der Altenheim und CAREkonkret im Vincentz Network!

15.9.2014, aktuelles Foto von Steve Schrader

 

1. Was erwartet die Besucher beim Zukunftstag ALTENPFLEGE 2017 in Nürnberg?

Ein umfassendes Programm, das auf die zentralen Fragen zur Zukunft der stationären und ambulanten Altenhilfe die passenden Antworten liefert. Das Reformtempo in der Pflege ist derzeit ja atemberaubend, die Unsicherheit in der Branche dementsprechend groß. Der Zukunftstag stellt sich dieser Herausforderung. Wie wirken sich die Pflegestärkungsgesetze in der Praxis aus? Welche Rolle spielt zukünftig die Kommune bei der Gestaltung der Pflegeinfrastruktur? Wie lässt sich die medizinische und palliative Versorgung Pflegebedürftiger verbessern? Wie geht es weiter mit der generalistischen Ausbildung? Das sind nur einige der zentralen Fragen, denen der Zukunftstag in vielen Vorträgen, Diskussionsforen und Workshops nachgeht und Lösungsansätze aufzeigt. Denn darum geht es in erster Linie: Um Lösungen für die zentralen Herausforderungen der Zukunft. Und natürlich um den Austausch. Als wichtigster Treffpunkt für alle in der Altenhilfe beteiligten Akteure ist der Zukunftstag eine ideale Plattform für die Vernetzung. Die Besucher gestalten die Zukunft der Altenhilfe hier aktiv mit!

2. Welche Partner sind beim Zukunftstag Altenpflege 2017 dabei?

Wie schon im vergangenen Jahr in Hannover wissen wir die zentralen Verbände und Akteure der Altenhilfe als Partner an unserer Seite. Im Schulterschluss mit dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW), dem Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK), dem Deutschen Berufsverband für Altenpflege (DBVA) und dem Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) geben wir der Altenpflege eine starke und vor allem hörbare Stimme. Besonders freut mich, dass wir mit der Universität Bremen auch einen Vertreter aus den Reihen der Pflegewissenschaft als Partner gewinnen konnten. Davon versprechen wir uns viele weitere Impulse.

3. Was sind Ihre ganz persönlichen Highlights auf dem Zukunftstag 2017?

Nach der Reform ist vor der Reform, heißt es ja so schön. Und im September 2017 findet die nächste Bundestagswahl statt. Auf dem Zukunftstag wollen wir daher auch den politischen Entscheidungsträgern auf den Zahn fühlen. Trotz drei großer Pflegereformen in nur einer Legislaturperiode gibt es ja weiterhin viel zu tun. Grundlegende Probleme wie etwa die Finanzierung oder Personalausstattung sind noch nicht gelöst. Wir wollen alle gemeinsam dafür sorgen, dass der Politik hier nicht die Puste ausgeht – und auf diese spannenden Diskussionen freue ich mich besonders. Aber das ist natürlich nur ein Highlight von vielen. Generell gilt: So eine konstruktive Stimmung, die Herausforderungen gemeinsam und lösungsorientiert anzupacken, erlebt man selten. Das war schon etwas ganz besonderes in diesem Jahr in Hannover. Und wird es 2017 auch wieder in Nürnberg.

 

Prof. Dr. Stefan Görres, Abteilungsleitung Interdisziplinäre Alterns- und Pflegeforschung, Universität Bremen

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“Der Zukunftstag Altenpflege 2017 zeigt, dass die Themen Alter und Pflege Zukunft haben. Auf diese Zukunft muss die Gegenwart vorbereiten. Der Zukunftstag Altenpflege ist dazu genau das richtige Format. Er präsentiert und repräsentiert die Gegenwart und bereitet zugleich auf die Zukunft vor”

 

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